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Wacht endlich auf – Es ist (noch kein) Frieden und alle machen mit!


Verhandlungen für den Frieden in der Welt und Europa sind wichtiger als laufende Wortwahl des Kalten Krieges, neue Sanktionen und Kriegspropaganda wie sie zum Beispiel unverantwortlich, nicht nur vom Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zu hören sind.
Kurzsichtiges Denken wird nicht den gewünschten Erfolg für den Westen bringen. Vielleicht braucht die USA und Europa eines Tages die Hilfe Russlands um die Probleme des weltweiten Terrors zu besiegen. Vielleicht ist es dann aber zu spät, denn gegenwärtig treibt der Westen durch seine sehr bedenkliche Außenpolitik, Russland in andere Machtkonstellationen.
Es scheint einige Verantwortliche im Westen zu geben die Russland in einem Krieg provozieren wollen. Was sich in der Ukraine abspielt, ist nicht nur ein Krieg innerhalb der Ukraine, es ist ein Konflikt zwischen OST und WEST, ein Kampf um die Vorherrschaft im Osten Europas der mit UnterstĂĽtzung der NATO finanziert und gefĂĽhrt wird.
Menschenleben scheinen aus dem Blickwinkel der NATO keine Rolle zu spielen, wie sonst lässt es sich erklären, das durch Befehl der Kiewer Regierung die eigene, aber russisch sprechende Bevölkerung mit dem Einsatz von Kampfflugzeugen, Hubschraubern, Panzern u.a. Waffen abgeschlachtet wird.
Das ist ein gravierender Verstoß gegen Menschenrechte und dem Völkerrecht – und der Westen duldet das alles!?
Diese Ignoranz und Arroganz ist unerträglich. Einige scheinen immer noch nicht aus dem Schatten des Kalten Krieges herausgekommen zu sein.
Es wundert mich auch nicht, denn gehörte ja bis vor zwei Jahrzehnte die Sowjetunion zum Hauptfeind der westlichen Propaganda und ein ehemaliger KGB-Mitarbeiter kann nach der Denkweise von im Denken Zurückgebliebenen sowieso kein Partner des Westens werden – das ginge nur wenn er den Ansprüchen des Westen genügt. Ein alkoholisierter Präsident oder krimineller Oligarch der alles macht was der Westen verlangt, ist zur Zeit aber nicht in Sicht…Also werden andere Mittel, alle die zur Verfügung stehen angewandt und alles im Namen der Demokratie und des Friedens???
Wer legt eigentlich die Werte für unsere Demokratie fest die dann auf die ganze Welt übertragen werden sollen. Warum können Verantwortliche in einem Teil unserer Medien und Politik nicht erkennen, das Export unserer Art der Demokratie nicht überall auf der Welt gewünscht ist, ebenso wenig wie wir nicht andere Lebensweisen übernehmen wollen. Warum respektieren wir nicht die Geschichte und historisch Entwicklung anderer Staaten. Warum erwarten wir nach 20 Jahren, genau den Stand der Demokratie, wozu wir über 60 Jahre benötigt haben…
Wenn ein Wille zum Frieden und ein Funken Ehrlichkeit vorhanden ist, findet sich eine Lösung für alle Seiten.
Schaut über den Tellerrand hinaus, zeigt menschliche Größe und politische Weitsicht damit alle Menschen, Frauen, Väter und Kinder in Europa und auf der Welt in Frieden leben können – redet miteinander und isoliert nicht – Krieg darf im 21. Jahrhundert kein Mittel mehr zur Lösung von Problemen sein!
Aber sehen Sie selbst was inzwischen die ARD/ Monitor vom 21. August 2014
zu der gefährlichen Lage, die der Westen provoziert, gesendet hat.
Auch lässt die ARD/ Monitor Herr Zbigniew Brzezinski – die graue Eminenz der US-Politik zu Wort kommen.

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Im Bericht der UN-Monitoringmission für Menschenrechte, der am Freitag vorgelegt wurde heißt es, die Militäroperation die die Regierung der Ukraine im Osten des Landes durchführt, läuft den internationalen Normen und Standards des humanitären Rechts zuwider…

Nachdenken und Hinterfragen:
Wie durch Medien allgemein bekannt, unterstützen unsere NATO-Verteidigungsminister die Militäroperation der Regierung der Ukraine in Ostukraine. Widerspricht die Politik der Nato-Verteidigungsminister den Völkerrechtsnormen?

Russische AuĂźenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch:
„Im Bericht der UN-Monitoringmission fehlt das Hauptsächliche – die Forderung, die Strafoperation, die die Kiewer Behörden gegen das eigene Volk führen, unverzüglich einzustellen. Ohne dies verlieren die Gespräche über die Menschenrechte in der Ukraine jeglichen Sinn“…

Veröffentlicht: RIA Novosti – heute
Weiterlesen:
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Anmerkung: Will der Ukrainische Präsident Petro Poroschenko ein 2. Stalingrad / 1 Million Ukrainer nach Russland geflohen…
Die OSZE gab bekannt, dass sie keine Beweise für einen Einsatz regulärer
Russischer Truppen in der Ukraine feststellen konnte…

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Verständnis für Präsident Putins Krim-Politik

26. Mrz 2014 Autor: admin | Abgelegt in: Allgemein

Der frĂĽhere Bundeskanzler Helmut Schmidt hat das Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Krim verteidigt. “Ich finde es durchaus verständlich”, sagte er in einem Interview der Wochenzeitung “Die Zeit”, das am Donnerstag erscheint. Er habe Zweifel daran, ob es sich bei der Annexion der Krim wirklich um einen klaren VerstoĂź gegen das Völkerrecht handele. Die Reaktionen des Westens auf die Krise kritisierte Schmidt scharf. Die Sanktionen bezeichnete er als “dummes Zeug”.
FĂĽr falsch hält Schmidt auch den Beschluss des Westens, die Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen der G 8 einzustellen. “Es wäre ideal, sich jetzt zusammenzusetzen. Es wäre jedenfalls dem Frieden bekömmlicher als das Androhen von Sanktionen”, sagte Schmidt. ”

Mehr dazu hier >>> http://www.zeit.de/politik/2014-03/schmidt-krim-putin

Anmerkung:
Danke Herr Schmidt – es tut allen Deutschen mit gesunden Verstand gut, das es jemand wie Sie gibt – Sie werden auch heute noch gebraucht. Man kann den aktiven Politikern nur raten, über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich an den Begriff Frieden zu erinnern und ihn zum Bestandteil der Innen und Aussenpolitik Deutschlands und der Welt zu machen.

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Sprechen wir im Westen mit gespaltener Zunge?

20. Mrz 2014 Autor: admin | Abgelegt in: Allgemein

Ă–sterreichischer Krim Wahlbeobachter – Medien lĂĽgen – Frieden in Europa bedroht


Endlich – Auch Politiker der CDU raten zur Besonnenheit

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LĂ„UFT IM WESTEN EINIGES SCHIEF?

13. Mrz 2014 Autor: admin | Abgelegt in: Allgemein

Leider bekomme ich immer mehr den Eindruck das im Westen einiges aussen- und militärpolitisch schief läuft. Woher nehmen wir die Arroganz, das nur unsere Wertvorstellungen richtig sind ohne die realen historischen Zusammenhänge und die der anderen Seite zu berĂĽcksichtigen. Merken wir unsere eigene Fehler nicht oder will man sie nicht merken. Ein Nachdenken kausaler Zusammenhänge wie Ursache und Wirkung erscheint mir zum Verstehen der einen wie der anderen Seite und der gegenwärtigen politischen Situation, angebracht. Nur wenn versucht wird die Russen zu verstehen, wird der Konflikt entschärft, anderenfalls kann sich der Konflikt weiter verschärfen was fĂĽr beide Seiten nicht erstrebenswert sein kann. Die bisherige Realität sieht zum Teil jedoch anders aus. Teilweise wird ein bedenkliches Gemisch von Druck, Drohungen, Wahrheiten und Halbwahrheiten und Erfundenen mit Waffengerassel praktiziert. Ein gefährliches “Spiel” mit dem Feuer. Aber mit schĂĽren von Angst gewinnt man auch Zustimmung, zumal ein groĂźer Teil der Medien in diesem Konzert synchron läuft. In welche Richtung sollen wir manipuliert werden? Das kann nicht nur Unwissenheit, oder Fehleinschätzung der Lage sein. Dahinter steckt vermutlich eine Macht-Strategie um den Russen die Luft zum Atmen zu nehmen. Warum wurden die Russen nicht in dem Prozess der westlichen Interessen gegenĂĽber der UKRAINE durch die EUROPĂ„ISCHEN UNION mit einbezogen? Was bewog die EU-Kommission in BrĂĽssel wenn man der Ukraine vor der Alternative stellt entweder Assoziierung mit der EUROPĂ„ISCHEN UNION oder Zollabkommen mit Russland. Das eine derartige Politik zu Konflikten fĂĽhrt war aus meiner Sicht doch abzusehen.
An der gegenwärtigen gespannten politischen Situation sind nicht nur die Russen schuld.
Ich schlage vor: Einfach mal versuchen, sich an eigene Zusagen gegenüber den Russen zu erinnern. Auch könnte es nicht schaden, wenn die EUROPÄISCHEN UNION, ja der gesamte WESTEN im Interesse der Rückkehr in Richtung Normalität, mehr Sensibilität im Umgang mit Präsident Putin und Russland zeigen würde.
Geprägt von Vernunft und vom Friedenswillen sprach sich heute am 13. März 2014 unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel im Deutschen Bundestag, gegen den Einsatz von militärischen Mitteln gegenüber Russland zur Beilegung der aktuellen Krise aus. Danke!

Wie aus einen Beitrag der unabhängigen internationalen Organisation von Juristinnen und Juristen – IALANA vom 31. Januar 2013 hervorgeht, haben
die USA und die NATO getroffene Vereinbarungen im Zusammenhang der DEUTSCHEN EINHEIT, zum Beispiel die NATO-OSTERWEITERUNG nicht weiter in Richtung OSTEN voran zutreiben, nicht eingehalten. Aber lesen Sie selbst!

Hier ein Artikel der IALANA – eine ĂĽberparteiliche und unabhängige internationale Organisation von Juristinnen und Juristen, die sich fĂĽr gewaltfreie Konfliktlösungen engagiert.

“Raketenabwehrschirm der NATO völkerrechtswidrig

Erstellt am Donnerstag, 31. Januar 2013 09:48
Auf der am 1. – 2.2.2013 stattfindenden Sicherheitskonferenz in MĂĽnchen wird erneut – und teilweise kontrovers – ĂĽber den Raketenabwehrschirm diskutiert. IALANA hierzu:
Die politische Grundsatzentscheidung auf dem NATO-Gipfel in Lissabon im November 2010, das „Active Layered Theatre Ballistic Missiles Defense“-Programm (ALTBMD), das seit 2005 ursprünglich für den Schutz von Streitkräften im Einsatz aufgebaut worden war, so auszubauen, dass das gesamte Gebiet der europäischen NATO-Staaten und auch die USA gegen ballistische Raketen „geschützt“ werden können, verstößt gegen das Völkerrecht.

Mit dem Raketenabwehrsystem will die NATO nach ihren Verlautbarungen der potentiellen Bedrohung begegnen, die sie in der Entwicklung ballistischer Raketen durch immer mehr Staaten sieht, vor allem im Mittleren Osten. Mit Hilfe von Radaranlagen und Abwehrraketen sollen ihre Fähigkeiten erhöht werden, feindliche Raketen im Anflug frühzeitig zerstören zu können. Dabei geht es der NATO einerseits um die Vernetzung bestehender Abwehrsysteme der einzelnen Mitgliedstaaten und andererseits um den Ausbau und die Fortentwicklung vor allem des US-amerikanischen Aegis-BMD-System durch die USA.
Kommandozentrale für die in die Luftverteidigung integrierte Raketenabwehr soll das für die Luftverteidigung zuständige NATO „Headquarter Allied Air Command Ramstein“ (HQ AC Ramstein) werden, das seine Tätigkeit bereits im Mai 2012 aufgenommen hat und ebenso wie das NATO-Oberkommando unter dem Oberbefehl eines US-Generals steht. Konsultationen mit den NATO-Verbündeten wird es in einem Einsatzfall wegen der sehr kurzen Zeit von wenigen Minuten zwischen dem Erkennen eines tatsächlichen oder vermeintlichen Angriffs und dem Befehl zum Abschuss der Abwehrraketen nicht geben können. Die NATO-Raketenabwehr ist eingebettet in das weltweite US-amerikanische Raketenabwehrprogramm (Ballistic Missile Defense Review Report, 2010), mit dem sich die USA möglichst „unangreifbar“ machen und ihre globale Vormachtstellung absichern wollen. Unabhängig davon, ob sie diese Vision der „Unverwundbarkeit“ realisieren können, wird dadurch jedenfalls ihre weltweite Interventionsfähigkeit auch im nicht-nuklearen Bereich erhöht. Das kann gefährliche destabilisierende Auswirkungen haben.

Obwohl der Öffentlichkeit bislang keine konkrete Bedrohungsanalyse vorgelegt worden ist und obwohl die – unter nicht realitätsgetreuen Bedingungen durchgeführten – Tests der Abwehrraketen lediglich Erfolgsquoten von 60 -90 % ausweisen, hat die NATO 2011 den vierstufigen Aufbau des Raketenabwehrsystems dennoch beschlossen. In den ersten beiden Schritten bis 2018 sollen vor allem Schiff- und Boden-stationierte SM3 Block 1 Abwehrraketen als Bedrohung wahrgenommene ballistische Raketen in Teilen Europas abfangen. In den beiden letzten Schritten sollen weiterentwickelte SM3 Block 2 Abwehrraketen sich auch gegen Interkontinental-Raketen richten können, um so das Gebiet der USA zu schützen. Auf dem NATO-Gipfel in Chicago im Mai 2012 ist die erste Stufe mit einer US-Radaranlage in der Süd-Ost-Türkei und US-Aegis-Zerstörern im Mittelmeer für einsatzbereit erklärt worden.

Die entgegen ursprünglichen Zusagen nicht partnerschaftlich einbezogene russische Regierung befürchtet, dass die NATO-Raketenabwehrsysteme aufgebaut werden, um das russische Abschreckungspotential zu schwächen oder gar zu unterlaufen; jedenfalls sieht sie ungeachtet aller Dementis der NATO den Aufbau solcher objektiven Fähigkeiten. Die NATO weigert sich zudem, Russland rechtsverbindliche und überprüfbare Garantien dafür zu geben, dass die Raketenabwehrsysteme nicht gegen die russischen Streitkräfte gerichtet werden. Die aktuelle Folge ist, dass die Regierung Russlands die Einbeziehung seiner taktischen Atomwaffen in Rüstungskontrollmaßnahmen unter anderem von dem Einvernehmen mit den USA über das Raketenabwehrsystem abhängig macht. Dringend gebotene Rüstungskontrollmaßnahmen stagnieren.

Nachdem die USA den am 26.5.1972 geschlossenen Vertrag über die Begrenzung von Systemen zur Abwehr von ballistischen Raketen (ABM-Vertrag) im Jahre 2001 einseitig gekündigt haben, sind die Vereinigten Staaten nicht mehr durch den ABM-Vertrag an der Aufstellung einer weiträumigen Raketenabwehr gehindert. Das beschlossene NATO-Raketenabwehrsystem ist jedoch mit den Verpflichtungen aus dem völkerrechtlichen Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen vom 1.7.1968 (NPT) nicht vereinbar.

Denn der Aufbau eines neuen Systems dieser Art widerspricht der völkerrechtlichen Verpflichtung der Staaten aus Art. 6 NPT, unverzüglich „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung (Entwaffnung) in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“ Diese zwingende (d.h. auch vertraglich nicht abänderbare) völkerrechtliche Verpflichtung aller Staaten hat der Internationale Gerichtshof in Den Haag in seinem auf Anforderung der UN-Generalversammlung erstellten Rechtsgutachten vom 8.7.1996 ausdrücklich hervorgehoben und bekräftigt. Die Entscheidung erging einstimmig.

Der Versuch der USA und der NATO, ein solches neues Raketenabwehrsystem aufzubauen, hat destabilisierende Wirkungen und löst gefährliche Gegenreaktionen aus. Da potentielle Gegner – ungeachtet des völkerrechtlichen Verbots aus Art. 6 NPT – die neuen NATO-Raketenabwehrprojekte mit der Entwicklung von zusätzlichen eigenen Nuklearwaffensystemen beantworten werden, welche die neuen NATO-Systeme überwinden können, ist die NATO-Raketenabwehr ursächlich für eine neue Spirale der nuklearen Aufrüstung. Die russische Regierung hat die Weiterentwicklung ihrer strategischen Atomwaffen bereits angekündigt und mit aktuellen Tests von Interkontinentalraketen auch bekräftigt. Auch China wird Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn es seine Zweitschlagsfähigkeit in Frage gestellt sieht.

Damit verstärkt die NATO die Rolle der Atomwaffen in den internationalen Beziehungen. Das widerspricht fundamental dem völkerrechtlichen Gebot, alles zu unterlassen, was die Erfüllung der Verpflichtung zur unverzüglichen Aufnahme von redlichen Verhandlungen zur vollständigen nuklearen Abrüstung konterkariert. Die NATO-Mitgliedsstaaten können sich hinsichtlich der beschlossenen Raketenabwehr auch nicht auf den NATO-Vertrag vom 4.4.1949 berufen. Denn nach diesem darf der Verteidigungsauftrag nur innerhalb der Grenzen und Regeln des geltenden Völkerrechts erfüllt werden, zu dem auch Art. 6 NPT gehört.

Die deutsche Bundesregierung ist durch ihre Bindung an das Völkerrecht (Art. 20 Abs. 3, Art. 25 Grundgesetz) auch verfassungsrechtlich verpflichtet, alle Handlungen zu unterlassen, die der zwingenden völkerrechtlichen Verpflichtung zur Herbeiführung einer vollständigen nuklearen Abrüstung zuwiderlaufen oder diese objektiv gar verhindern. Sie ist deshalb von Rechts wegen gehalten, ihre Zustimmung zum NATO-Raketenabwehrsystem zu widerrufen, sich aus der weiteren Planung zurückzuziehen und innerhalb der NATO-Gremien auf die Einhaltung des Völkerrechts hinzuwirken. Es kann nicht hingenommen werden, dass – zudem allein aufgrund eines Regierungsbeschlusses ohne vorherige Zustimmung des Deutschen Bundestages – die Kommandozentrale für das neue Raketenprogramm auf deutschem Boden etabliert wird.

Weitere Informationen: Bernd Hahnfeld, Reiner Braun info@ialana.de, 030-20654857″

Quelle: http://www.ialana.de/

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Gesundheitsvorsorge – Gesund und Vital lange Leben?

1. Mrz 2014 Autor: admin | Abgelegt in: Gesundheit

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– der Mob kommt sich dennoch schlau vor – gefährliche Dynamik sozialer Netzwerke und krimineller Menschenrechtsverletzer.

Armes Deutschland, was haben mache Menschen im Hirn? Sind daran wirklich nur soziale Netzwerke schuld. Nein liebe Journalisten so einfach könnt ihr Euch das nicht machen, auch unter einigen Journalisten und Schreiberlingen scheint einiges im Kopf nicht klar zu sein.
Leider muss ich mir, wenn ich dumme Kommentare und Beiträge im Internet zur Kenntnis nehme, diese Frage fast täglich stellen. Manche dieser Schreiberlinge scheinen so Hirnlos zu sein, dass sie Ihre Unfähigkeit, Situationen wenigsten einigermaĂźen objektiv zu beurteilen, ĂĽberhaupt nicht bemerken – Denkweise wie im Mittelalter.
Ein Glück, das es in unserer Justiz genügend sachkundige und gesund denkende Verantwortliche gibt und nicht der Mob der Strasse die Entscheidungen trifft – ein Glück !

30.03.2012, 17:46 Uhr
“Das ist Rufmord” – Kritik an Vorverurteilung in Emden Emden (dpa) – Am Tag der Trauerfeier fĂĽr die kleine Lena sind Angst und Ungewissheit nach Emden zurĂĽckgekehrt. Knapp eine Woche ist der Mord an der Elfjährigen her.
Eigentlich wäre die ostfriesische Stadt gerne zur Ruhe gekommen, doch mit dem Fehlschlag bei der Fahndung macht sich neues Entsetzen breit. Der Mörder ist nach wie vor auf freiem Fuß. Bundesweit wird über die Vorverurteilung eines jungen Berufsschülers debattiert.
Der 70 Jahre alte Christian Fechner ist in der Emder FuĂźgängerzone unterwegs, während Lena in einem weiĂźen Sarg auf dem Friedhof zu Grabe getragen wird. Er denkt auch an das, was mit den verdächtigen Jugendlichen geschehen ist. Manche Medien seien mit ihren Berichten viel zu weit gegangen. “Die Polizei hat immer gesagt, dass er nur ein Verdächtiger ist.”
Fechner fordert mehr Verantwortungsbewusstsein bei Journalisten und kritisiert AuswĂĽchse im Internet. Im Web war sogar dazu aufgerufen worden, die Polizeiwache zu stĂĽrmen, in der der 17-Jährige nach seiner Festnahme saĂź. “Das ist Mittelalter”, sagt Fechner.
Die 17 Jahre alte Fiona Hiery und ihre ein Jahr jĂĽngere Freundin Frauke Langheim sind auch in sozialen Netzwerken im Internet aktiv. Ihnen geht das aber alles viel zu weit. “Ich finde das nicht gut, das ist Rufmord”, sagt Hiery. So etwas wie einen Aufruf zur Selbstjustiz oder Verdächtigungen dĂĽrfe man einfach nicht machen. Das verbreite sich im Internet sehr schnell sehr weit, warnen die SchĂĽlerinnen.
In der kleinen Kapelle spendet der Pastor den Angehörigen Trost: “Wir verlieren ein besonderes Mädchen. Lena wird uns fehlen. Eine Stadt, eine ganze Region trauert mit der Familie.” Und auf Schleifen am mit Blumen und Kränzen geschmĂĽckten Grab hinterlassen die Klassenkameraden Botschaften: “Du bleibst in unseren Herzen” und in Rosa: “Ein Engel geht auf Reisen.” “Das geht einem so ans Herz”, sagte eine alte Frau, als sie am Grab vorbeigeht.
Lena war am vergangenen Samstag mit einem Freund zum Entenfüttern aufgebrochen. Abends wird ihre Leiche in einem Parkhaus entdeckt. Die Ermittler gehen von einer sexuell motivierten Tat aus, am Dienstag nehmen sie nach Hinweisen aus der Bevölkerung den 17 Jahre alten Berufsschüler fest.
Nach der Freilassung am Freitag verteidigt Oberstaatsanwalt Bernard SĂĽdbeck das Vorgehen: “Die Festnahme war kein Fehler.” Auch der Haftbefehl habe beantragt werden mĂĽssen. Zu diesem Zeitpunkt habe dringender Tatverdacht bestanden.
“Man hatte den Eindruck, dass sie einen Täter präsentieren wollten”, sagte dagegen die Vizepräsidentin des Verbands deutscher Strafrechtsanwälte und Strafverteidiger der Nachrichtenagentur dpa. Die Identität des 17-Jährigen sei nicht ausreichend von den Behörden geschĂĽtzt worden. “Wie wollen sie diesem Mann je wieder ein normales Leben geben?”
Der junge Mann war in den vergangenen Tagen Opfer massiver Hassparolen und Lynchaufrufe geworden. In der Nacht zum Mittwoch hatten sogar rund 50 Menschen stundenlang das Polizeigebäude in Emden belagert.
“Es gibt nur eins: ErschieĂźen”, schrieb ein User im Sozialen Netzwerk Facebook. Diesmal blieb es nicht bei Stammtischparolen, wie sie auch an anderen Orten im Netz und zu anderen Fällen immer wieder auftauchen. Nach der Freilassung des 17-Jährigen schrieb ein Facebook-Nutzer: “Zum GlĂĽck gibt es so etwas wie die von Euch geforderten Strafen hier nicht. Es hätte mal wieder einen Unschuldigen getroffen.”
Ă„hnliche Stimmen sind in der Emder Innenstadt zu hören: “Der 17-Jährige kann einem leidtun” sagt die 39-jährige Heike RĂĽter. Sie glaubt, dass viele Menschen einfach schnell einen Schuldigen haben wollten. Emden sei eine kleine Stadt und er mĂĽsse mit den Folgen des Verdachts jetzt leben.
Ă„hnlich sieht das auch ein 67 Jahre alter Passant. Er hätte sich mehr ZurĂĽckhaltung von Polizei und Staatsanwaltschaft gewĂĽnscht. “Man hätte sich ein paar Tage bedeckt halten sollen”, sagt er. Aber so sei es eben in der Medienwelt: “Jeder will der erste sein.”
Ein Nachbar und Freund der Familie des Opfers sagt am Rande der Trauerfeier fĂĽr Lena ĂĽber den 17-Jährigen: “Ich hatte gehofft, dass er es war, jetzt geht alles wieder von vorne los.” Dennoch freue er sich fĂĽr den Jungen. “Ich will ja auch nicht, dass er unschuldig einsitzt.”
Quelle:www.web.de

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Am Tropf von BILD

9. Jan 2012 Autor: admin | Abgelegt in: Business

Wer kennt sie nicht, die Gesetze der Manipulation. Etwa 80 Prozent der Menschen werden täglich manipuliert, sie müssen täglich manipuliert werden und sie wollen täglich manipuliert werden. Darum meine Damen und Herren ist alles so wie es ist!
In einigen Internetforen liest man merkwĂĽrdige Geschichten zum Sachverhalt. Entweder ist es Dummheit oder Absicht, Tatsache ist, dass streckenweise die “MeinungsäuĂźerungen” ein bedauerliches Niviau angenommen haben. Ein bischen Wahrheit, ein bischen Halbwahrheit, ein bischen Erfundenes – einiges wird schon hängen bleiben!
Die Jagd ist vermutlich noch nicht beendet, die Debatten enden inzwischen in Hetze gegen den Bundespräsidenten. Pressefreiheit ja, aber es scheint Journalisten und Politiker zu geben die den Bundespräsidenten Christian Wulff aus dem Amt ekeln wollen. Sind eigentlich die Privilegien der Journalisten bekannt – das fängt beim Presserabatt an … und hält sich das deutsche Volk eigentlich an die Gesetze und Regeln die es einzuhalten hat …? Langsam hat man den Eindruck die Angelegenheit bekommt “Stammtisch-Niveau”. Haben die deutschen Medien, einmal so breit und so lange ĂĽber wichtige Dinge wie zum Beispiel, Kinderarmut oder Ausbeutung von deutschen Arbeitnehmer durch deutsche Unternehmer, die fĂĽr Stundenlöhne arbeiten mĂĽssen, die zum Leben nicht reichen und die UnterstĂĽtzung der Steuerzahler heute und später wenn sie Rentner sind nochmal benötigen, berichtet? Unternehmer, die derartige niedrige Löhne zahlen, sind keine Unternehmer, sie haben kein solides unternehmerisches Konzept, sie machen ihre Gewinne auf Kosten des Steuerzahler und durch Ausbeutung.
Es ist erschreckend was unsere Medien, oder korrekter gesagt, ein Teil unserer Medien mit Christian Wulff anstellen. Jetzt wird sogar nach dem Haar in der Suppe gesucht. Darf so die Pressefreiheit aussehen?
Ja, NEIN, das Suchen der Journalisten nach Elementen die zur Storry passen. Negatives verkauft sich eben besser als Positives. Das kann es nicht sein, das man einen Politiker soweit jagt, bis er aufgibt. Ja ich habe den Eindruck der psychologische Krieg gegen unseren Bundespräsidenten ist noch nicht beendet, denn aus der Sicht der Medien verkauft sich diese Storry. Es scheint ihr Ziel zu sein, solange die Demontage des Bundespräsidenten zu betreiben bis er aufgibt. Insofern scheint der Glaube an einen Krieg gegen unseren Bundespräsidenten angebracht zu sein. Mit WĂĽrde und Moral dieser Medien hat dies auch nicht viel zu tun. Es ist letzlich alles eine Frage der Werte und die scheinen bei den Verantwortlichen dieser Kampange andere zu sein, SIE haben noch nicht einmal soviel WĂĽrde das Amt des Bundespräsidenten zu schĂĽtzen. Armes Deutschland – was macht diese vierte Macht im Staate mit unserem stolzen, schönen Land. Auch Transparenz hat seine Grenzen, sehr geehrte Damen und Herren Journalisten. Wer und warum wurde Christian Wulff zu Abschuss freigegeben. Eine Jagd, wie sie zur Zeit auf Christian Wulff stattfindet, wo man den letzten Vorwurf herbei zerrt, um ihn zu Fall zu bringen, findet merkwĂĽrdigerweise auf andere Regierungs- und Parteivertreter nicht statt, obwohl es dafĂĽr gute GrĂĽnde gäben wĂĽrde.
Warum ist die Jagd gegen Christian Wulff plötzlich erwĂĽnscht? Ist es seine politische Postion zur Entmachtung der Parlamente – fordert einen Beitrag der Banken – kritisiert Berlins Alleingang in der Libyen Frage? Dieses Wulff-Interview, das die Medien allesamt ĂĽberhaupt nicht gut fanden, können Sie hier nachlesen.

Hier ein Artikel zum entwürdigten Bundespräsidenten Christian Wulff von www.sprengsatz.de

Im Fall des würdelosen und entwürdigten Bundespräsidenten Christian Wulff gibt es einen zweiten, inzwischen nicht weniger würdelosen Schauplatz: das Verhalten der Medien, genauer gesagt, eines Teils der Print-Medien. Das Medienkarussell dreht sich mit immer schnellerer Geschwindigkeit und gebiert Peinlichkeiten und Absurditäten ohne Ende.

Da preist der “Spiegel”-Chefredakteur bei Günther Jauch sein “morgen erscheinendes Heft” an, in dem das Blatt aus Wulff-Telefonaten mit BILD-Chef Kai Diekmann und Springer-Chef Matthias Döpfner zitiert, während der stellvertretende BILD-Chefredakteur neben ihm sitzt und dann prompt bestätigt, dass “Der Spiegel” korrekt berichtet.

Da wird der “Enthüllungsjournalist” Hans Leyendecker von der “Süddeutschen Zeitung” in BILD ausführlich mit einem Interview zitiert, in dem erklärt und bewertet, was Christian Wulff Kai Diekmann auf die Mailbox gesprochen hat. Absurder geht’s kaum.

Das Gefühl verstärkt sich von Tag zu Tag, dass auch die sogenannte seriöse Presse in der Wulff-Affäre die Besinnung verloren hat. Alle hängen irgendwie am Tropf von BILD und lassen sich täglich neu instrumentalisieren.

Deshalb eine Rückblende. Die Affäre drohte über die Feiertage einzuschlafen, weshalb BILD der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS) und der “Süddeutschen Zeitung” durchstach, dass Wulff auf Diekmanns Mailbox mit “Krieg” , einem Strafantrag und dem endgültigen Bruch mit Springer gedroht hatte. Daraufhin brach ein neuer Sturm der Entrüstung los. Die Affäre hatte mit neuem Schwung das neue Jahr erreicht.

BILD wiederum konnte jetzt, ohne sich die Finger selbst schmutzig zu machen, über das Telefonat berichten, mit Empörung darauf reagieren und den Bundespräsideten auffordern, dazu Stellung zu nehmen.

Und dann der Höhepunkt: nachdem Wulff in seiner teilwahrheitshaften Art im TV-Interview das Telefonat schönte, konnte BILD ihn auffordern, einer Veröffentlichung des Telefonats zuzustimmen. Als dieser ablehnte, stach BILD an den “Spiegel” weitere Einzelheiten durch.

Das Ganze ist ein sich täglich neu selbst anschiebendes Medienkarussell. BILD lagerte das Riskiko eines Bruchs der Vertraulichkeit einfach aus. Um die genaue und erste Quelle, nämlich Kai Diekmann, zu verschleiern, teilte BILD “in eigener Sache” mit, das Telefonat sei in der Redaktionskonferenz breit diskutiert worden. Will heißen: so breit, dass auch wir leider nicht wissen, welcher illoyale Redakteur das herausgegeben hat.

Und da “Spiegel”, “Süddeutsche” und FAS von diesem verlogenen Spiel profitiert haben, gibt es bis heute auch keine kritische Aufarbeitung der Rolle von BILD. Der Fall Wulff ist auch ein Versagen des kritischen Medienjournalismus.

P.S. Damit meine Position klar ist: die Enthüllungsberichte von BILD über Wulffs Kreditaffäre und Carsten Maschmeyers Buch-Sponsering war verdienstvoll und erfüllten die kritische Funktion der Presse. Nicht aber das falsche Spiel um das Telefonat. Wenn BILD so erschüttert über diesen tatsächlichen oder vermeintlichen Anschlag auf die Pressefreiheit war, wie die Zeitung heute tut, dann hätte die Zeitung sofort nach dem Anruf den Inhalt selbst veröffentlichen und dafür auch das Risiko tragen müssen.

Quelle:www.sprengsatz.de vom 09.01.2012

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